Meine Hochzeit: Aus Eder und Oberleitner wird Obereder
Vor kurzem haben wir geheiratet. Nach über sieben Jahren Beziehung und mindestens genauso vielen Jahren, in denen uns eine einzige Frage begleitet hat: Wie soll unser gemeinsamer Name lauten? Oberleitner? Eder? Ein Doppelname?
Nichts davon hat sich richtig angefühlt. Denn wir wollten keinen Kompromiss. Wir wollten eine Entscheidung, die uns wirklich widerspiegelt. Deshalb heißen wir jetzt: Obereder. Nicht du oder ich. Sondern wir in unserer stärksten Form.
Eine Hochzeit, die genau zu uns passt
Wir haben im wundervollen Schloss Gloggnitz geheiratet, einem Ort, der alles vereint, was wir lieben: Geschichte, Klarheit und Weite. Standesamt, Park, Tafel, alles an einem Ort. Kein Hin-und-Her, kein Stress. Fokus auf das Wesentliche: uns und unsere Gäste.
Schon bevor die ersten Gäste eingetroffen sind, haben wir uns im Park zum First Look getroffen. Yes, mein Kleid hatet einen Reifen drunter, damit gehen und tanzen gut klappt. Ich hab generell so hammermäßig ausgeschaut an diesem Tag, dank dem Brautkleid vom Steinecker und unserer tollen Visagistin Fiona Roßmann. Mein Makeup & die Frisur hat einfach perfekt gehalten bis zum Schluss! Trotz Freudentränen und vielen Bussis auf die Wange!
Und auch mein Mann hat so krass wunderschön ausgeschaut. Fiona hat auch seine Haare gemacht, wobei mir sein Dutt aufgrund unseres Größenunterschieds erst viel später aufgefallen ist.
Ich bin mit meinem Vater zu „I Want It All“ von Queen ins Standesamt eingezogen. Queen hat uns übrigens durch den gesamten Tag begleitet, von der Trauung bis zum ersten Tanz. Gleich zu Beginn der Zeremonie hatten wir unseren ersten Lachanfall, weil ich meinem Mann bei der Übergabe ganz formell die Hand geschüttelt habe.
Nach der standesamtlichen Trauung ging es zur ersten Agape und danach zur freien Trauung im Park. Eine der besten Entscheidungen überhaupt. Unsere Traurednerin Birgit Kruckenfellner hat unsere Geschichte so erzählt, dass selbst Menschen, die uns seit Jahren kennen, Neues erfahren haben. Und genau dort, vor all unseren Gästen, haben wir etwas geteilt, das wir monatelang geheim gehalten hatten: Unser neuer Name: Obereder. Der Moment war laut, emotional und voller Freude. Und er hat genau das ausgedrückt, was wir leben wollen.
Nach der Trauung wurde getanzt, gelacht, gegessen, geredet. Die Schuhe der Damen und die Sakkos der Herren haben schnell das Weite gesucht. Die Stimmung war leicht, wild und voller Freude. Unser Musiker Alberto Mussi hat von Acoustic bis DJ-Set alles getragen. Sogar Queen klingt einfach nur Hammermäßig wenn er singt! So hammermäßig, dass wir zwei direkt nach dem Auszug (Don´t stop me know -Queen) zum Tanzen angefangen haben.
Den Brautstrauß haben wir gemeinsam an alle unverheirateten Gäste geworfen. Genauso, wie beim Namen: gemeinsam auf Augenhöhe ist unser Weg! Anschließend gings rein für die Tafel. Nach dem grandiosem Essen gings weiter… mit bombastischen Reden unserer Eltern und Trauzeugen. Generell wäre dieser Tag ohne unseren grandiosen Trauzeugen so nie möglich gewesen.
Der erste Tanz? Walzer zu Bohemian Rhapsody. Danach Boogie zu Don’t Stop Me Now. Ja, dieses Lied kam zweimal. Und ja, es war genauso richtig. Generell lieben mein Mann und ich das Tanzen. Und dann startete die Party!
Und natürlich nicht zu vergessen unsere wundervolle Fotografin Tamara Blümert. Es war unsere absolute Traumhochzeit und wir würden alles wieder so machen. Wir hatten generell so viel Glück bei unseren Dienstleistern. All in all hat unsere Hochzeit ca. 25.000€ gekostet und war jeden Cent wert.
